App-Wartung nach dem Launch: Kosten, Budget & Support-Pakete (Basic/Pro)
Viele Unternehmen konzentrieren sich auf das Budget fĂŒr das Entwickeln einer App â und schieben das Thema âApp Wartung Kostenâ auf spĂ€ter. Genau dort entstehen dann ungeplante Rechnungen, nĂ€chtliche Fire-Fights und verĂ€rgerte Nutzer. In diesem Artikel zerlegen wir die App-Wartung nach dem Launch in vier klare Bereiche: App Wartungsvertrag und SLA App Support, Betriebskosten App inklusive Hosting Kosten und Monitoring & Incident Management, laufenden Betrieb mit Bugfixing, Updates iOS/Android und Performance Optimierung sowie Erweiterung durch Sicherheit, Skalierung und Weiterentwicklung. Wir zeigen, wie typische Basic- und Pro-Support-Pakete aufgebaut sind, geben realistische Budget-Spannen und erklĂ€ren, welche Punkte unbedingt in Ihren App Wartungsvertrag gehören. Ăber Verlinkungen zur App-Artikel-Hub von Olymaris wird die Wartung als Teil einer langfristigen Roadmap sichtbar â nicht als nachtrĂ€glicher Kostenblock.
Dmitry Löwe
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025

Einleitung: Der Launch ist nicht das Ziel, sondern der Start
Die App ist live. Marketing hat die Launch-Posts rausgeschickt, erste Nutzer melden sich an, vielleicht lĂ€uft sogar eine Kampagne. FĂŒr ein paar Wochen wirkt alles ruhig.
Dann passieren die Dinge, die jedes Produkt irgendwann treffen:
- Apple und Google veröffentlichen neue Versionen von iOS und Android.
- Ăltere GerĂ€te fangen plötzlich an, auf bestimmten Screens abzustĂŒrzen.
- Eine Kampagne schiebt die Last auf Ihrem Backend nach oben.
- Bewertungen im Store kippen, weil Performance und StabilitÀt nachlassen.
Genau an dieser Stelle stellt das Management die Fragen, die man besser frĂŒher geklĂ€rt hĂ€tte:
- Wie hoch sind die App Wartung Kosten nach dem Launch wirklich?
- Wer reagiert bei Incidents â und in welcher Zeit?
Wenn Sie an dieser Stelle noch keinen App Wartungsvertrag, keine klaren SLA App Support und kein Support-Paket (Basic/Pro) definiert haben, wird jede Störung zu einer ad-hoc-Verhandlung und jede Rechnung zu einer Ăberraschung.
Dieser Artikel soll das Ă€ndern: Wir bringen Struktur in die Kosten, zeigen typische Pakete und geben Orientierung fĂŒr ein realistisches Wartungsbudget.
Warum die Phase nach dem Launch wichtiger ist als der Launch selbst
Eine App ist kein fertiges Produkt, das man einmal abgibt und dann nie wieder anfasst. Es ist ein lebender Service:
- Betriebssysteme entwickeln sich stÀndig weiter.
- Browser und Sicherheitsrichtlinien Àndern sich.
- Drittanbieter-APIs, Payment-Provider und SDKs stellen Funktionen ein oder Àndern Bedingungen.
- Ihr eigenes GeschÀft verÀndert sich: neue Kampagnen, neue MÀrkte, neue Features.
Wenn das App-Projekt nur als âeinmalige Lieferung" gesehen wird, entsteht ein gefĂ€hrlicher Gap:
- Business-Seite: Erwartung, dass die App einfach funktioniert â jederzeit.
- Technische Seite: Notwendigkeit, Code, Infrastruktur und Monitoring aktiv zu pflegen.
Ohne App Support Paket mit klarem Retainer und SLA fĂŒr App Support passiert typischerweise zweierlei:
Die Kosten sind unberechenbar. Monate lang zahlen Sie nichts, dann kommen plötzlich groĂe Rechnungen nach einem Incident.
Das Risiko ist hoch. Bei einem Problem wĂ€hrend einer wichtigen Kampagne konkurrieren Sie mit anderen Kunden um KapazitĂ€t â ohne garantierte Reaktionszeit.
Im Artikel âApp Development Contract Checklist: What to Lock Down Before You Sign" geht es um den Entwicklungsvertrag selbst. Ein Punkt, der dort oft unterschĂ€tzt wird: Was passiert nach dem Go-Live? Genau hier setzt dieser Beitrag an.
Die vier SĂ€ulen der App Wartung Kosten nach dem Launch
Um vernĂŒnftig planen zu können, sollten Sie die App Wartung Kosten in vier SĂ€ulen aufteilen.
3.1. Support/Retainer: App Wartungsvertrag, App Support Paket und SLA App Support
Der erste Block betrifft Ihren App Wartungsvertrag â also den Rahmen, in dem Support ĂŒberhaupt stattfindet.
Ein professioneller App Wartungsvertrag beantwortet mindestens:
- Wer ist nach dem Launch operativ zustÀndig (Team, Ansprechpartner)?
- Ăber welche KanĂ€le werden Tickets gemeldet (Ticket-System, E-Mail, Messenger, Telefon)?
- Wie sieht das SLA App Support aus (Reaktions- und Lösungszeiten nach PrioritÀt)?
- Wie viele Stunden sind im App Support Paket als Retainer pro Monat enthalten?
Ein gutes App Support Paket strukturiert Incidents:
- Kritisch: App down, Zahlungen funktionieren nicht, Datenproblem mit hohem Risiko.
- Hoch: Wichtige Funktion ist fĂŒr viele Nutzer gebrochen.
- Normal: Nicht-blockierende Bugs, UI-Fehler, kleinere UnschÀrfen.
Zu jeder Klasse gehören klare Ziele:
- Kritisch: Reaktion in Minuten/Stunden, Lösung âso schnell wie technisch möglich".
- Hoch: Reaktion am selben Werktag, Lösung in wenigen Tagen.
- Normal: Reaktion innerhalb 1â2 Tagen, Lösung gebĂŒndelt in geplanten Wartungsfenstern.
ZusĂ€tzlich macht der Wartungsvertrag die Kosten planbar: fester monatlicher Retainer plus transparente Regeln fĂŒr Mehrstunden.
Ohne diesen Rahmen rutscht jede Diskussion in âSonderfall"-Modus â und das ist der teuerste Modus, den man haben kann.
3.2. Kosten: Betriebskosten App, Hosting Kosten, Monitoring & Incident Management
Die zweite SĂ€ule sind die Betriebskosten App â all das, was Ihre App ĂŒberhaupt online hĂ€lt:
- Hosting Kosten fĂŒr App Backend und APIs.
- Datenbank, Dateispeicher und ggf. CDN.
- Monitoring-Tools: Uptime, Performance, Errors.
- Logging und zentrale Auswertung.
- Incident Management: Alarme, Eskalationswege, Bereitschaft.
Oft versuchen Unternehmen genau hier âetwas zu sparen", weil es auf den ersten Blick wie technischer Overhead wirkt. In der Praxis ist es das Gegenteil:
- Ohne Monitoring merken Sie AusfĂ€lle erst, wenn Nutzer sich beschweren â nicht, wenn die ersten Fehlermeldungen auftreten.
- Ohne zentrale Logs wird Bugfixing zum Raten, nicht zum Analysieren.
- Ohne geregeltes Incident Management gibt es bei Störungen niemanden, der klar zustÀndig ist.
Die Betriebskosten App hÀngen ab von:
- Anzahl Nutzern / Traffic.
- Regionen (Single-Region vs. Multi-Region).
- Uptime-Anforderung (reicht 99 %, oder brauchen Sie 99,9 % und mehr?).
Bei kleineren B2B- oder Nischen-Apps starten die Infrastrukturkosten vielleicht bei wenigen Dutzend Euro im Monat. Bei skalierenden B2C- oder Multi-Markt-Apps landen Sie schnell im drei- bis vierstelligen Bereich. Entscheidend ist: Diese Kosten mĂŒssen bewusst geplant werden, nicht als âNebenbei-Position".
3.3. Betrieb: Bugfixing, Updates iOS/Android, Performance Optimierung
Die dritte SÀule umfasst den tÀglichen Betrieb:
- Bugfixing: Fehler, die es trotz Tests bis zur Produktion schaffen. Edge Cases, die nur unter Real-Last oder mit Echtdaten sichtbar werden.
- Updates iOS/Android: Anpassungen bei neuen OS-Versionen. Ănderungen in den Richtlinien der App Stores. Anpassungen bei Analytics-, Payment- und Messaging-SDKs.
- Performance Optimierung: Bessere Ladezeiten fĂŒr kritische Flows (Login, Checkout, Suche). Optimierung von Datenbankabfragen. Entfernen von FlaschenhĂ€lsen im Code.
Wenn Sie fĂŒr diese Themen keinen festen Platz in Ihrem App Support Paket vorsehen, passiert folgendes:
- Bugs sammeln sich, bis sie sichtbar schaden.
- Entwickler mĂŒssen sich bei jedem neuen Ticket wieder in Code und Infrastruktur hineindenken.
- Kleine Probleme werden so lange geschoben, bis sie zu groĂen Incidents werden.
Reife Teams planen daher von Anfang an Wartungsfenster und regelmĂ€Ăige Performance Optimierung ein â statt nur âFeuerwehr zu spielen".
3.4. Erweiterung: Sicherheit, Skalierung, Weiterentwicklung
Die vierte SĂ€ule ist nicht nur Kostenblock, sondern Wachstumstreiber:
- Sicherheit: Security Audits, SchlieĂen von Schwachstellen, hĂ€rtere Zugriffskontrollen. Aktualisierung von Libraries und Frameworks, bevor es kritisch wird.
- Skalierung: Vorbereitung auf Kampagnen, saisonale Spitzen und neue Regionen. Architektur-Anpassungen, damit die App mit Ihrem GeschÀft mitwÀchst.
- Weiterentwicklung: Kleinere, kontinuierliche Roadmap Iterations statt groĂer, seltener âBig Bang"-Releases. A/B-Tests fĂŒr Conversion, Onboarding, Retention.
Im Artikel â10 Common App Project Risks That Burn Time and Budget" zeigen wir, wie genau diese Themen â wenn sie ignoriert werden â Zeit und Budget verbrennen. Wartung bedeutet hier also nicht âStillstand", sondern âkontrolliertes Wachstum".
Basic vs Pro: zwei Support-Pakete, die 90 % der FĂ€lle abdecken
Statt zehn verwirrender Pakete reicht es fĂŒr die meisten Unternehmen, zwei klare Linien zu haben: Basic und Pro.
4.1. Basic: die Minimal-Absicherung
Ein Basic App Support Paket liefert:
- Begrenzten monatlichen Retainer (fixe Stunden).
- SLA App Support mit angemessenen, aber nicht aggressiven Reaktionszeiten.
- Basis-Monitoring fĂŒr Uptime.
- Bugfixing fĂŒr kritische Probleme.
- Updates iOS/Android auf âfunktional, aber nicht maximal optimiert".
Geeignet ist Basic, wenn:
- Die App wichtig, aber nicht geschÀftskritisch ist.
- Traffic ĂŒberschaubar bleibt.
- Downtime weh tut, aber nicht direkt Umsatz oder Kernprozesse stoppt.
4.2. Pro: volle Absicherung fĂŒr Umsatz und Marke
Ein Pro-Paket geht deutlich weiter:
- Höherer Support-Retainer, mehr Stunden inklusive.
- StĂ€rkere SLAs, insbesondere fĂŒr kritische und hohe PrioritĂ€t.
- Monitoring & Incident Management auf Pro-Niveau (Logs, Dashboards, Alerts).
- RegelmĂ€Ăige Performance Optimierung der wichtigsten User Journeys.
- Security Hardening und wiederkehrende Sicherheitsreviews.
- Kontinuierliche Weiterentwicklung in kleinen Schritten, abgestimmt auf Ihre Roadmap.
Das Pro-Paket ist sinnvoll, wenn:
- Die App direkte UmsĂ€tze generiert oder Kernprozesse stĂŒtzt.
- Downtime sofort spĂŒrbaren Schaden verursacht (entgangene Buchungen, Rufschaden, SLA-Strafen).
- Sie die App nicht als âProjekt", sondern als dauerhaftes Produkt begreifen.
Ăkonomisch ist Pro oft gĂŒnstiger als es auf dem Papier aussieht: Ein einziger Ausfall wĂ€hrend einer groĂen Kampagne kann mehr kosten als der Aufpreis von Basic auf Pro fĂŒr ein ganzes Jahr.
Budget: Wie viel sollten Sie fĂŒr App Wartung Kosten einplanen?
Zwei Fragen tauchen in jedem Budget-Meeting auf:
- Wie groà ist das Wartungsbudget im VerhÀltnis zu den Entwicklungskosten?
- Soll ich eher in Monats- oder Jahressummen planen?
Erprobte Daumenregel fĂŒr kleine und mittlere Apps:
Planen Sie pro Jahr 15â25 % der ursprĂŒnglichen Entwicklungskosten als App Wartung Kosten ein.
Beispiel:
Wenn die Entwicklung Ihrer App ca. 40.000 ⏠gekostet hat, ist ein realistisches Jahresbudget fĂŒr Wartung und Support typischerweise:
- 6.000â10.000 ⏠pro Jahr
- also etwa 500â850 ⏠pro Monat
Darin stecken:
- Retainer fĂŒr Basic- oder Pro-Support-Paket
- Betriebskosten App inklusive Hosting Kosten
- Monitoring & Incident Management
- Laufendes Bugfixing, OS-Updates und kleinere Optimierungen
- Ein gewisser Rahmen fĂŒr Weiterentwicklung
Wichtig ist, dass Sie bereits im Vorfeld â idealerweise in einem Discovery-Workshop â ĂŒber diese GröĂenordnung sprechen. Der Artikel âApp Discovery Workshop: Deliverables, Cost & Timeline for an Accurate App Quote" zeigt, wie eine saubere Vorbereitung zu verlĂ€sslichen KostenschĂ€tzungen fĂŒhrt â fĂŒr Build und Wartung.
Den App Wartungsvertrag richtig strukturieren
Neben den BetrĂ€gen entscheiden die Vertragsdetails ĂŒber Ihre reale Erfahrung im Alltag.
Kernpunkte, die in Ihren App Wartungsvertrag gehören:
Definition von Incident-Klassen und SLAs
Was ist kritisch, was hoch, was normal? Wie schnell erfolgt Reaktion und Lösung?
Umfang des Retainers und Mehrstunden-Regelung
Wie viele Stunden sind monatlich inklusive? Ab wann und zu welchem Tarif laufen Mehrstunden?
Abgrenzung Wartung vs. Weiterentwicklung
Was zĂ€hlt als Bugfixing und notwendige Wartung? Ab wann sprechen wir von neuen Features oder gröĂeren Roadmap Iterations?
ZugÀnge und Ownership
Wer hat Zugriff auf Code, Infrastruktur, Monitoring? Wie wird vermieden, dass Sie âeingeschlossen" sind und keine Transparenz haben?
Dieser Vertrag steht idealerweise direkt neben Ihrem Entwicklungsvertrag. Die âApp Development Contract Checklist" kann hier als Basis dienen.
Wie App-Typ und Time-to-Market die Wartungskosten beeinflusst
App Wartung Kosten hÀngen unmittelbar mit den Entscheidungen am ersten Tag zusammen.
7.1. App-Typ: Native, Hybrid oder Web
Die Wahl zwischen nativer App, Hybrid oder Web App beeinflusst:
- Anzahl der zu pflegenden Codebasen.
- Aufwand fĂŒr Updates iOS/Android.
- KomplexitÀt der Performance Optimierung.
Im Artikel âNative, Hybrid or Web App: Which One Is Right?" zeigen wir, wie Sie den passenden Typ fĂŒr Ihre Strategie wĂ€hlen. Mit Blick auf die Wartung gilt grob:
- Zwei native Apps (iOS, Android) bieten die meiste Kontrolle, aber auch mehr Wartungsaufwand je Plattform.
- Hybrid/Web kann gewisse Dinge vereinfachen, hat dafĂŒr andere Trade-offs.
7.2. Timeline und Build-QualitÀt
Im Artikel âHow Long Does It Take to Build a Website or App? A Realistic Timeline" erklĂ€ren wir, warum unrealistisch kurze Timelines sich rĂ€chen.
Wenn Sie die Entwicklung zu hart komprimieren:
- bleibt weniger Zeit fĂŒr Tests,
- steigt die technische Schuld,
- verlagert sich Arbeit von âBuild" zu âBugfixing nach dem Launch".
Auch âHow Much Does It Cost to Build an App? A Pricing Guide for Small and Medium Businesses" zeigt die Kostenseite der Entwicklung. Dieser Artikel hier ist das zweite Bein: die laufenden Kosten, damit die Investition nicht erodiert.
Warum ein langfristiger Partner die gĂŒnstigere Option ist
Auf dem Papier wirkt es oft attraktiv, nach dem Launch gĂŒnstigere Anbieter fĂŒr die Wartung zu suchen. In der Praxis unterschĂ€tzt man dabei:
- Einarbeitungszeit in Code, Architektur, Infrastruktur.
- LĂŒckenhafte Dokumentation und Wissensverlust.
- Kommunikations- und Abstimmungsaufwand.
Ein Partner, der:
- Sie durch Discovery gefĂŒhrt,
- App-Typ und Architektur mit Ihnen definiert,
- und die Roadmap im Blick hat,
kann Wartung, Bugfixing, Updates und Weiterentwicklung wesentlich effizienter liefern.
Bei Olymaris setzen wir genau auf dieses Modell:
- Wir helfen Ihnen beim âOrdering an App" â also beim professionellen Bestellen eines App-Projekts
- Und begleiten Sie danach mit passenden Basic- oder Pro-Support-Paketen, damit Ihre App ein Asset bleibt â und nicht zum dauerhaften Problem wird.
Fazit: Von vagen âSupport-Kosten" zu einem klaren Wartungsplan
App Wartung Kosten nach dem Launch sind kein lĂ€stiges AnhĂ€ngsel, sondern Teil des realen Preises fĂŒr ein digitales Produkt. Sie haben zwei Optionen:
- Sie planen Wartung als festen Bestandteil ein â mit App Wartungsvertrag, klaren SLA App Support, definierten Paketen (Basic/Pro) und einem realistischen Jahresbudget.
- Oder Sie ignorieren sie â und bezahlen spĂ€ter mit AusfĂ€llen, Hektik, RufschĂ€den und unplanbaren Rechnungen.
NÀchste Schritte, die Sie jetzt gehen können:
- Einstufen, wie kritisch Ihre App fĂŒr Umsatz und Betrieb ist.
- Ihren aktuellen oder zukĂŒnftigen Dienstleister konkret nach Basic/Pro-Support-Paketen fragen.
- FĂŒr die nĂ€chsten 12â24 Monate 15â25 % der Entwicklungskosten als Wartungsbudget reservieren.
- Ihren App Wartungsvertrag auf Incidents, SLAs, Betriebskosten App und Weiterentwicklung prĂŒfen.
Wenn Sie möchten, lĂ€sst sich aus Ihrer konkreten Situation (App-Typ, Nutzerzahlen, MĂ€rkte, Rolle im Business) ein maĂgeschneidertes Support-Paket ableiten â statt mit BauchgefĂŒhl zu entscheiden.
FAQ â HĂ€ufige Fragen zur App-Wartung nach dem Launch
Frage 1: Wie hoch sollten App Wartung Kosten typischerweise sein?
FĂŒr viele kleine und mittlere Apps ist ein jĂ€hrliches Wartungsbudget von 15â25 % der ursprĂŒnglichen Entwicklungskosten ein sinnvoller Startpunkt. Bei sicherheitskritischen oder hochskalierenden Anwendungen kann dieser Anteil höher liegen. Wichtiger als die exakte Zahl ist, dass es ĂŒberhaupt ein bewusst geplantes Budget gibt.
Frage 2: Warum ist ein App Support Paket mit Retainer sinnvoller als reine Ad-hoc-Abrechnung?
Ohne Retainer bekommen Sie Hilfe nur dann, wenn KapazitĂ€t frei ist â zu höheren Stundenpreisen und ohne SLA. Mit Retainer reservieren Sie Zeit, definieren Reaktionszeiten und machen die monatlichen Kosten berechenbar. Im Ernstfall, etwa wĂ€hrend einer Kampagne, ist dieser Unterschied geschĂ€ftsentscheidend.
Frage 3: Woran erkenne ich, ob fĂŒr mich ein Pro-Paket sinnvoll ist?
Wenn Ihre App direkt Umsatz generiert, Kernprozesse steuert oder zentral fĂŒr Ihr Markenbild ist, sollten Sie Pro ernsthaft in Betracht ziehen. Jede Stunde Downtime kostet hier deutlich mehr als die Differenz zwischen Basic und Pro. Wenn die App hingegen eher eine ergĂ€nzende Rolle spielt, kann ein gut definierter Basic-Plan ausreichen.
Frage 4: Kann ich meine Wartung nur auf Bugfixing bei kritischen Fehlern begrenzen?
Theoretisch ja, praktisch ist das riskant. Nur auf kritische Bugfixes zu setzen, ist wie nur zur Inspektion zu fahren, wenn der Motor bereits raucht. Ohne regelmĂ€Ăige Updates, Performance Optimierung und Sicherheitspflege steigen die Wahrscheinlichkeit und die Kosten eines gröĂeren Ausfalls.
Frage 5: Wir haben die App von einem anderen Anbieter entwickeln lassen â können wir Wartung trotzdem auslagern?
In vielen FĂ€llen ja. Sinnvoll ist ein Einstieg ĂŒber ein kurzes Audit: Code, Architektur und Infrastruktur werden geprĂŒft. Auf dieser Basis kann ein App Wartungsvertrag mit passenden SLAs und einem App Support Paket (Basic/Pro) gestaltet werden. Ohne dieses Audit sind Versprechen zu Reaktionszeiten oft unrealistisch.
Frage 6: Woran merke ich, dass mein aktuelles Wartungsbudget zu niedrig ist?
Stellen Sie sich drei Fragen:
- Haben Sie schriftliche SLAs oder nur mĂŒndliche Zusagen?
- Sind Betriebskosten App, Hosting Kosten und Monitoring & Incident Management bewusst budgetiert oder laufen sie ânebenbei"?
- Liegt Ihr jĂ€hrliches Wartungsbudget ungefĂ€hr bei 15â25 % der Entwicklungskosten oder deutlich darunter?
Wenn mindestens eine Antwort ânein" lautet, ist Ihr Budget wahrscheinlich zu optimistisch kalkuliert.
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